Freitag, 17. Februar 2012

Rotkraut (Blaukraut)

2 Zwiebeln
1 kg Rotkraut
1/8 Rotwein
1 TL Zucker
1 EL Öl
4 Pimentkörner
1 geschälter Apfel
entkernt, in Würfel geschnitten
1 kl. Glas Kirschen
Salz
Pfeffer





Fein geschnittene Zwiebeln in Öl anschwitzen anschliessend Zucker hinzufügen und karamellisieren, das fein nudelig geschnittene Rotkraut dazugen und mit Rotwein ablöschen. Die Pimentkörner, Salz, Pfeffer und die Apfel-Würfel ebenfalls dazugeben. Eine Stunde bei kleiner Hitze weich dünsten. Die Kirschen abtropfen lassen, halbieren und unterrühren, eventuell nachwürzen. Je nach Geschmack mit einem Löffel Creme Fraiche verfeinern.

Sonntag, 22. Januar 2012

Cordon Bleu

2 Puten- oder Hendlschnitzel (je 150 g)
40 g Schinken
40 g Käse (Gouda)
Mehl, glatt
1 Ei
Semmelbrösel
Salz
Fett zum Braten (Sonnenblumenöl, Rapsöl)
1 EL Butter




Schnitzel zwischen eine Klarsichtfolie legen und mit einem Topfboden vorsichtig dünn klopfen.

Schnitzel salzen. Je ein Blatt Schinken und Käse auf eine Hälfte des Schnitzels legen.

 
Schnitzel zusammenklappen und die Ränder festdrücken.

Gefüllte Schnitzel zuerst in Mehl wenden, kurz abklopfen.


Ei kurz verschlagen. Schnitzel durchziehen, wenden und nochmals durchziehen.

Abschliessend Schnitzel in Bröseln wälzen, leicht festdrücken und nicht anhaftende Brösel abklopfen.
 
In einer Pfanne gut fingerdick Öl erhitzen und dann die Butter hineingeben.

Fleisch vorsichtig einlegen.

Cordon Bleu auf beiden Seiten goldgelb backen.

 Cordon Bleu aus dem Fett nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.





Tipps:
- Darauf achten, dass der Belag (Schinken und Käse) nicht über den Schnitzelrand ragt

- Zur Sicherheit kann man das Cordon Bleu mit einer Fleischnadel verschliessen

- Die ideale Backtempersatur ist gegeben, wenn beim Einlegen des Fleisches kleine Bläschen aufsteigen

- Eine möglichst grosse Pfanne mit schwerem Boden und erhöhtenm Rand verwenden. 
So wird ein zu starkes Abkühlen des Fettes beim Einlegen der Schnitzel vermieden


- Schnitzel sollten "schwimmend" gebacken werden

- Die Schnitzel sollten unter ständig leichtem Schwingen der Pfanne gebacken werden, somit werden die Schnitzel überall schön goldgelb (nicht fleckig)

- Damit die Panade besonders knusprig wird, sollte die Temperatur gegen Ende der Backzeit etwas erhöht (180 Grad) werden

Dazu wird traditionell Petersilienerdäpfel und Preiselbeermarmelade serviert

Würde mich freuen, wenn es der ein oder andere nachkocht und mir einen Kommentar hinterlässt oder bewertet (schmeckt oder auch nicht). Danke

Dienstag, 1. November 2011

Rindsrouladen

3 Rindschnitzel á ca. 150 g  (z.B. aus Schale, Tafelstück,...)
Senf, scharf

Beispiele für die Fülle:
a) Kochschinken, Käse, Zwiebeln, Champignons
b) Kochschinken, Lauch, Salbeiblätter
c) Frankfurter, Frühstücksspeck, Paprikaschote, Sellerie, Karotten

Für die Sauce:
100 g Zwiebeln
100 g Karotten
100 g Sellerie
1 EL Tomatenmark
1/8 L Rotwein
1/2 Rindsuppe bzw. Wasser
2 Lorbeerblätter
1 Rosmarin- oder Thymianzweig
1 EL Mehl, glatt

Vorbereitung:
Schneiden Sie ca. 1 cm dünne Schnitzel stets quer zum Faserverlauf der Fleisches. Schnitzel zwischen eine stärkere Folie legen und mit einer Pfanne oder einem Plattiereisen vorsichtig gleichmäßig auf eine Stärke von ca 1/2 cm flach klopfen.

Ränder mit Messer in regelmäßigen Abständen leicht einschneiden. Achten Sie beim Belegen darauf, dass die Schnitzel problemlos gerollt werden können und nichts über den Fleischrand hinausragt.

Zubereitung:

Schnitzel mit scharfem Senf bestreichen sowie mit Salz und Pfeffer auf einer Seite würzen.

Belegen Sie die Schnitzel mit Zutaten Ihrer Wahl (z.B. wie oben angeführt).

Zum Verschließen kann man verschiedene Techniken anwenden.




Ob im Schweinsnetz (links) gerollt, mit einer Metallnadel (mitte) verschlossen oder mit dem Küchengarn (rechts) gebunden, alle sind sehr einfach.


Eine schwere Pfanne erhitzen und die Rouladen in etwas Fett rundum kräftig anbraten. Dabei leicht mit Salz und Pfeffer würzen.





Die gebräunten Rouladen aus der Pfanne in eine, zum Dünsten geeignete Kasserolle geben.


In die Bratpfanne mit dem Bratenrückstand etwas Öl gießen und die fein geschnittenen Zwiebeln goldgeld anbraten.

Danach die fein geraspelten Karotten und Sellerie dazugeben und gut durchrösten.


1 EL Tomatenmark beigeben und unter ständigem Rühren anbräunen. Mehrmals mit kleinen Mengen Rotwein ablöschen und zwischendurch immer etwas einkochen lassen.


Mit Rindsuppe (oder Wasser) aufgießen und kurz aufkochen lassen. Den Saucenansatz zu den Rouladen gießen.



Gewürze beigeben und zugedeckt bei geringer Hitze ca. 1 1/2 Stunden langsam (WICHTIG) weich dünsten.

Zum Binden der Sauce etwas Mehl mit lauwarmen Wasser verquirlen und unter ständigem Rühren zur Sauce geben.

Danach kurz aufkochen, abschmecken und servieren.